Zu alt, um Muskeln aufzubauen?

 

Weit gefehlt!

Muskeln haben keine Altersbegrenzung.

 

Wissenschaftlichen Untersuchungen belegen: Sogar jenseits der 90 Jahre können Menschen mit Krafttraining Muskeln aufbauen und ihre Fitness und Beweglichkeit erheblich steigern.

Das heißt: Je älter wir werden desto wichtiger ist es, sich mit gezieltem Training fit zu halten.

Denn wer fit ist, kann seinen Alltag bis ins hohe Alter selbständig meistern. 

Hinzu kommt: Kräftige Muskeln minimieren das Risiko zu stürzen und sich zu verletzen.

 

Regelmäßiges Training…

  • kurbelt den Stoffwechsel an
  • hält geistig fit
  • beugt Krankheiten wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes vor
  • sorgt für starke Knochen
  • minimiert das Risiko, zu stürzen und sich zu verletzen
  • sorgt für besseren Schlaf
  • bringt mehr Spaß am Leben

 

Warum EMS-Training ideal ist, um dich einfach und effektiv fit zu halten, erfährst du hier.

 

So funktioniert EMS

EMS ist die Abkürzung für elektrische Muskelstimulation. Dahinter steckt die Methode, mit Hilfe elektrischer Impulse die Muskeln zu stimulieren und zu kräftigen. 

 Elektrische Impulse sind für den menschlichen Körper nichts Fremdes – ganz im Gegenteil: Die Kommunikation zwischen unserem Nervensystem, den Organen und den Muskeln funktioniert ebenfalls auf Basis elektrische Signale.

 EMS nutzt also ein körpereigenes Prinzip, um die Muskeln zur Anspannung zu bringen – der Unterschied:

Die elektrischen Signale sendet nicht das Gehirn, sondern werden von außen über die Haut zu den Muskeln geleitet.

 Den Muskeln ist egal, woher das Signal kommt – sie reagieren mit einer Kontraktion.

 

Darum ist EMS so effektiv

Beim EMS-Training werden über 90 Prozent der Muskeln im Körper erreicht. Zum Vergleich: Bei einem konventionellen Krafttraining mit zusätzlichen Gewichten wie z.B. Hanteln werden maximal 70 Prozent trainiert.

Dadurch ist EMS auch besonders effektiv und zeitsparend: Eine EMS-Trainingseinheit dauert in der Regel nur 20 Minuten.

 

So läuft ein EMS-Training ab

Für das Training zieht der Sportler einen speziellen Anzug an, der auf der Innenseite mit Elektroden ausgestattet ist. Über die Elektroden werden die elektrischen Impulse zu den Muskeln in Bauch, Beine, Po, Arme, Rücken und Brust geleitet und zur Kontraktion gebracht.

 Die Intensität des Impulses wird über ein Steuerungsgerät kontrolliert und individuell an die Bedürfnisse angepasst. 

 Während des Trainings werden einfache Übungen durchgeführt wie z. B. Kniebeugen oder Ausfallschritte – die Übungen sind frei gestaltbar und werden an das Fitnesslevel des Trainierenden angepasst.

Die Trainingsübungen dienen dazu, den Effekt auf die Muskulatur zu verstärken und zusätzlich die Koordinationsfähigkeit und Ausdauer zu trainieren.

EMS ist aber auch statisch möglich. Das bedeutet: Für den Trainingseffekt ist grundsätzlich keine Bewegung erforderlich – die Impulse erreichen und kräftigen Muskulatur auch ohne, dass der Trainierende spezielle Übungen durchführt.

Deshalb ist die EMS-Methode auch für Menschen geeignet, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind.

 

Tut EMS nicht weh?

Wer zum ersten Mal vom „Training mit Strom“ hört, stellt sich die Frage: Ist das schmerzhaft?

Die Antwort lautet: nein! Die elektrischen Impulse sind bei richtiger Anwendung nicht schmerzhaft, sondern fühlen sich an wie ein Kribbeln oder Vibrieren. EMS-Anfänger gewöhnen sich schnell an dieses Gefühl.

 

Ist EMS gefährlich?

Bei professioneller Anwendung ist EMS nicht gefährlich. Die elektrischen Impulse aktivieren nur die Skelettmuskeln. Die Organe oder das Herz werden nicht angesprochen. 

Wenn Du mehr darüber erfahren willst, lies hier weiterIst EMS gefährlich?

 

EMS in der Medizin und Physiotherapie

EMS ist keine neue Erfindung. Schon seit den 1970er Jahren wird EMS in der Medizin und Physiotherapie beispielsweise zur Stärkung des Beckenbodens und Bekämpfung von Rückenschmerzen sowie zu Rehabilitation eingesetzt, um nach Verletzungen oder Operationen die Muskeln schonend zu trainieren. Vor ein paar Jahren hat auch der Breitensport die EMS-Technologie als effektives Krafttraining für sich entdeckt. Seitdem wächst die Zahl der Menschen, die von EMS begeistern sind, kontinuierlich.

Was bei einem EMS-Training genau passiert, kannst du hier nachlesen: So läuft ein EMS-Training ab.

 

Wissenschaftlich belegt

Viele wissenschaftliche Untersuchungen belegen: EMS-Training ist effektiv und sicher. So haben beispielsweise Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg, der TH Kaiserslautern und der Deutschen Sporthochschule in Köln EMS als Trainingsmethode in Sachen Sicherheit und Wirksamkeit unter die Lupe genommen. [1] Das Ergebnis der Studie zeigt, dass EMS-Training die Muskelmasse deutlich erhöht, Fett reduziert und als sichere Trainingsmethode einzustufen ist.

 

EMS-Training erreicht auch die tiefliegenden Muskeln

EMS-Training lässt genau an die persönlichen Bedürfnisse anpassen: Je nach Beweglichkeit, Fitnesslevel und Trainingsziel werden einfache Übungen für Beine, Arme, Schultern sowie Rücken und Bauch durchgeführt. 

Aber ganz unabhängig von den Übungen, die während des Trainings durchgeführt werden, erreichen die Impulse 90 Prozent der Muskeln im Körper. Deshalb ist EMS-Training auch so effektiv: In einer 20-minütigen Trainingseinheit wird der gesamte Körper trainiert. 

Und nicht nur das: Auch die tiefliegende Muskulatur des Beckenbodens wird während des Trainings – ganz automatisch – stimuliert und gestärkt. Deshalb eignet sich EMS auch besonders gut, um Probleme mit Inkontinenz zu verbessern.

 

EMS hilft beim Abnehmen und reduziert Bauchfett

Durch EMS wächst der Anteil der Muskelmasse im Körper. Muskeln benötigen viel Energie. Das heißt: Je mehr Muskeln im Körper vorhanden sind, desto mehr Kalorien verbrennt er. Dadurch steigt der Grundumsatz, also die Energiemenge an Kalorien, die der Körper bei völliger Ruhe während eines Tages braucht, um seine Funktion aufrechtzuerhalten. Durch den höheren Muskelanteil verbrennt der Körper mehr Kalorien – dadurch fällt das Abnehmen leichter. 

EMS-Training reduziert besonders auch das ungesunde Bauchfett und sorgt für eine schlanke Taille. Dadurch sinkt das Risiko von Erkrankungen sinkt z.B. Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. 

Du willst wissen, wie viele Kalorien du mit EMS verbrennst? Dann lies hier weiter: So viel Kalorien verbrennt EMS

 

EMS ist gelenkschonend 

Wer mit EMS trainiert, braucht keine schweren Hanteln: Den Reiz zum Muskelaufbau setzen die elektrischen Impulse. Ein Verletzungsrisiko durch zu schwere Gewichte oder eine falsche Technik besteht beim EMS-Training nicht. Deshalb ist EMS zwar ein intensives Training, aber gleichzeitig auch besonders sicher und gelenkschonend.

 

Sicherheit geht vor: erst grünes Licht vom Arzt einholen

So wie es grundsätzlich keine Altersgrenze für Bewegung gibt, existiert auch kein Höchstalter für EMS-Training – wer Sport machen darf und keine Kontraindikationen aufweist (s.u.), kann ohne Bedenken mit EMS trainieren.

Aber natürlich gilt: Sicherheit geht vor! Vor dem ersten Training sollte zur Sicherheit ein gründlicher Check-up durchgeführt und grünes Licht vom Arzt eingeholt werden.

Dann steht dem EMS-Training nichts mehr im Wege! 

 

Beispielsweise in folgenden Fällen darf NICHT mit EMS trainiert werden:

Es gibt einige Kontraindikationen, die vor dem EMS-Training zu prüfen und auszuschließen sind. Dazu gehören unter anderem akute Infektionen, Fiebererkrankungen, Tragen eines Herzschrittmachers, Herzinsuffizienz, schwere neurologische Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson), Schwangerschaft, Arteriosklerose, arteriellen Durchblutungsstörungen, unbehandelter Bluthochhochdruck, Diabetes mellitus, Herz-Rhythmus-Störungen, Tumor- und Krebserkrankungen.

 

Zum Schluss die wichtigsten Vorteile des EMS-Trainings auf einen Blick:

 

  • Einfach: Für EMS sind keine sportlichen Vorkenntnisse oder ein bestimmtes Fitnesslevel notwendig

  • Individuell: Die Intensität des EMS-Trainings lässt sich genau an die Bedürfnisse des Trainierenden anpassen.

  • Gelenkschonend: Für das Training Mit EMS müssen keine zusätzlichen Gewichte zum Einsatz kommen. 

  • Sicher: Die Wirkung und Sicherheit des EMS-Trainings wurde in vielen wissenschaftlichen Studien belegt.

  • Etabliert: die EMS-Methode ist keine neue Erfindung, sondern kommt schon seit über 60 Jahren in der Medizin und Physiotherapie zum Einsatz. 

  • Tiefenmuskulatur: Beim EMS-Training werden auch die tiefliegenden Muskeln wie die Rücken- und Beckenbodenmuskulatur gekräftigt. So können auch Beschwerden wie Inkontinenz verbessert werden – der Vorteil: Eine bewusste Ansteuerung und Anspannung der Muskulatur ist dafür nicht notwendig.

 

[1] Vgl. Wolfgang Kemmler, Anja Weissenfels, Sebastian Willert, Mahdieh Shojaa, Simon von Stengel, Andre Filipovic, Heinz Kleinöder, Joshua Berger, and Michael Fröhlich in Efficacy and Safety of Low Frequency Whole-Body Electromyostimulation (WB-EMS) to Improve Health-Related Outcomes in Non-athletic Adults. A Systematic Review, unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29875684 (Abruf am 01.07.2020)

 

 

 

 

 

 

 

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